...seit 37 Jahren
AUTOR und REGIE: Piero Bettschen MIT: Marie-Louise Grunder, Yvonne Stoller, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Marie-Louise Grunder AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Yvonne Stoller AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Yvonne Stoller, Marie-Louise Grunder, Piero Bettschen AUTOR und REGIE: Piero Bettschen AUF DEM BILD: Marie-Louise Grunder, Piero Bettschen
Presse:
Piero Bettschens Stück entspricht einem ausgeklügelten Plan, der die ZuschauerInnen aufs Glatteis führt. Beginnen tut’s mit einem wahren Satire-Feuerwerk. In zwielichtigen telepathischen Séancen nimmt das Ehepaar Mösli-Schertenleib Kontakt zu verblichenen Berühmtheiten auf. Zur Krönung des okkulten Hokuspokus trudelt schliesslich Anna Göldi leibhaftig ein. Mit ihr kommt auch der Ernst auf die Bühne. Funkensprühender Witz, Ironie und Dynamik verglimmen allmählich, machen der Tragik der Figur Platz. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich zu einem Netz, in das sich alle drei immer tiefer verstricken. Indem sie an der wohlsituierten Oberfläche kratzt, verwandelt Anna Göldi Stube und Beziehung der Mösli-Schertenleibs in einen Scherbenhaufen. Das Stück begibt sich auf eine Gratwanderung zwischen Satire und Ernsthaftigkeit. Die Asche des Anfänglichen Feuerwerks, die streue man sich aufs Haupt. Berner Tagwacht, 1990 Wieviel Illusion, wieviel Wirklichkeit erträgt der Mensch? Was geschieht, wenn das Geschehen auf der Bühne real wird, so real wie das tägliche Theater draussen vor der Tür? In welchem Massstab darf ein Ensemble dem Publikum die Brutalität der Strasse vorführen? Soll es dies überhaupt tun? Hat experimentelles Theater ein rein emotionales Kommunikationsmittel zu sein, das rationales Denken ausschaltet? Freunde und Feinde des Narren-Pack Theaters streiten sich um die Antworten. Als Gesamtleistung ist die Produktion stark. Weil sie erschüttert, bewegt und erregt. Auf welche Art auch immer. Berner Zeitung, 1990
Inhalt:
Petula Mösli-Schertenleib ist ein bekanntes Medium. Mit Hilfe ihres Gatten nimmt sie Kontakt zu Verstorbenen auf. Bei einer Radioübertragung live aus dem Jenseits betritt Anna Göldi, die als letzte Hexe in der Schweiz hingerichtet wurde, den Raum. Sie ist zurückgekommen, um Wichtiges aus ihrer Lebensgeschichte zu erzählen, was für alle Beteiligten zu einem ungeahnten Ende führt. Eine Geschichte, die jedem Witz entbehrt: Ein Schwank um des Schweizers letzte Hexe.
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Uraufführung: 2. November 1990 Autor: Piero Bettschen Musik: Piero Bettschen Regie: Piero Bettschen DarstellerInnen: Marie-Louise Grunder, Yvonne Stoller, Piero Bettschen
Ein Hexen-Schwank
DAS OMEN DER ANNA GÖLDI
NARRENPACK - ARCHIV
Das Narrenpack Archiv gibt Einsicht in das Gesamtwerk des Narrenpack Theaters. Die Produktionen sind nach dem Entstehungsjahr geordnet. Falls Sie weiterführende Informationen benötigen, setzten Sie sich mit uns in Verbindung: HIER Die Bilder im Archiv sind für den Druck ungeeignet. Hochauflösende Bilder für den professionellen Druck, sowie Infos zum Copyright finden Sie auf Seite: PRESSEBILDER
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